Die Legierung des Goldschmucks entscheidet über den Preis



Goldschmuck kaufen die Menschen zunächst wegen des künstlerischen Wertes, natürlich stellt er auch eine Wertanlage dar. Wie bei jeder Wertanlage in Edelmetalle freut sich der Besitzer über einen krisensicheren, inflationsgeschützten Besitz, der als transportable Wertsache auch über allerschwerste Zeiten hinweghelfen kann.

Die Bewertung von Goldschmuck


Zunächst einmal besteht Goldschmuck aus unterschiedlichsten Legierungen zwischen 333er bis 999er Gold, allein schon deshalb unterscheidet er sich erheblich im Wert voneinander. Hinzu kommt das designerische Element, denn es handelt sich um eine mehr oder weniger unikate künstlerische Arbeit, die auch etwas wert ist. Nicht zuletzt bestimmen jedoch Händler den Wert von Goldschmuck, darunter auch die privaten Käufer und Verkäufer. Wer seinen Goldschmuck verkaufen möchte, hat es schwer, denn er muss ihn von jedem potenziellen Aufkäufer schätzen lassen. Sollte er dabei von einem Juwelier oder Goldaufkäufer in der Innenstadt zum nächsten laufen, dürfte der private Verkäufer sein blaues Wunder erleben: Die Preise können um nahezu 100 Prozent voneinander abweichen. Das wirkt zunächst wie Nepp, hat aber auch einen sachlichen Hintergrund: Ein kleineres Schmuckstück aus Gold muss im Wert geschätzt werden, aufwendige Laboranalysen lohnen sich oft nicht (oder sind zu bezahlen, was selten unter 50 Euro angeboten wird). Einige Juweliere und Goldaufkäufer sind so seriös wie erfahren, kaufen "auf Blick" und zahlen dennoch recht gute Preise, weil sie den Wert exakt taxieren können. Andere stationäre Händler sind eher unerfahren und dabei sehr vorsichtig, sie bieten lieber sehr viel weniger an, um nichts einzubüßen. Auf diese Weise kommen die gravierenden Preisunterschiede beim Ankauf von Goldschmuck zustande.

Goldschmuck jetzt verkaufen?


Älterer Goldschmuck, den niemand mehr trägt, kann im Sommer 2013 verkauft werden. Ob die Goldpreise jemals wieder die Höhen von Ende 2011 erreichen oder gar übertreffen, steht absolut in den Sternen. Gold ist seither um über 20 Prozent im Preis gefallen, es könnte auch noch weiter fallen. Das ist zwar reine Hypothese, doch es geht bei Schmuck stets auch um den praktischen Wert. Er sollte schon getragen werden, damit niemand über seine Werthaltigkeit zu intensiv nachdenken muss. Wenn Sie Glück haben, geraten Sie an einen seriösen Online-Händler, der mithilfe moderner Spektralanalysen den wirklichen Wert von Goldschmuck schnell und preiswert (für Sie kostenlos) ermittelt. Auch Juweliere in der Stadt sind dazu bisweilen in der Lage, sie nehmen etwas Abrieb vom Goldschmuck und überprüfen den Gehalt mithilfe von Salpetersäure. Der Widerstand des gelben Metalls gegenüber der Säure liefert Auskunft über die Karatzahl. Sollten Sie wirklich viel von Omas Goldschmuck in den Schubladen haben, verkaufen Sie ihn doch und kaufen sich stattdessen modernen Goldschmuck, den es in wunderbaren Designs gibt.