Europas erste Feinstgoldmünze die Wiener Philharmoniker



Seit 1989 prägt die Münze den Wiener Philharmoniker, der heute zu den Klassikern und beliebtesten Anlagemünzen überhaupt zählt. Auch ist es die in größter Stückzahl in Umlauf befindliche Anlagemünze weltweit. Die Feinheit beträgt Four Nine Fine (999,9/1000), was sich bei Anlagemünzen allmählich als Standard durchsetzen könnte. Das Motiv sind Instrumente der Wiener Philharmoniker, es bleibt immer gleich und bildet die Orgel sowie Fagott, Horn, Harfe, mittig ein Cello und vier Geigen ab. Die Auflagen des Wiener Philharmonikers sind gewöhnlich sehr hoch, die beliebte Münze notiert daher nahe am Spotpreis für Gold. Gestückelt ist der Philharmoniker in 1/10 bis 1 oz, es gibt Sonderprägungen zu 20 oz und gar zu 1.000 oz.

Wiener Philharmoniker als erste europäische Feinstgoldmünze


Die Prägung in 999,9/1000 war seinerzeit ein Novum in Europa, dadurch und durch die Prominenz des namensgebenden Orchesters wurde der Wiener Philharmoniker weltweit sofort sehr stark nachgefragt. Die meisten Käufer stammen bis heute aus Japan, gefolgt von US-Amerikanern. Inzwischen ist es die weltweite Anlagemünze Nummer eins, wofür sie aus mehreren Gründen stark prädestiniert ist. Sie ist sehr fungibel,

Wiener Philharmoniker
Die Wiener Philharmoniker gilt als erste europäische Feinstgoldmünze
weist einen relativ geringen Ausgabeaufschlag auf, besteht aus Four Nine Fine Gold und ist sehr schön. Die Namens- und Motivgebung war ein Marketinggeniestreich erster Güte, denn das Orchester ist weltberühmt, praktisch jeder Mensch auf der Welt hat davon gehört. Die Münze Österreich befeuerte dieses Marketing mit Aktionen wie der 2006er Partnerschaft mit der Austrian Airlines Group, die einen Airbus A340 ein Jahr lang wie die Münze designten, was weltweit große Aufmerksamkeit erregte.

Rekordnachfrage nach dem Wiener Philharmoniker


Die Münze wurde nach der 2008er Finanzkrise nachgefragt wie kaum ein anderes Anlagegut aus Gold, die Münze Österreich mit ihrer eigenen Scheideanstalt stellte ab 2009 auf Volllast im Mehrschichtbetrieb um und kann die Nachfrage befriedigen. In Japan, Europa und den USA ist der Wiener Philharmoniker inzwischen die Anlagemünze Nummer eins, was auch wirtschaftliche und politische Gründe hat. Österreich verhält sich politisch trotz EU-Mitgliedschaft eher neutral und schützt ähnlich wie die Schweiz seine Bankkunden sehr gut, was zwar mit dem Kauf einer Goldmünze zunächst nichts zu tun hat, dem Land aber ein ausgezeichnetes Image in Finanzdingen verschafft. Darüber hinaus ist die Münze Österreich nicht erst seit Jahrzehnten, sondern praktisch seit Jahrhunderten für ihre außerordentlich hohen Qualitätsmaßstäbe bekannt. Die Vermarktung mit dem Orchester tut ihr Übriges. Anlegern, die sich ein Portfolio aus Goldmünzen aufbauen wollen, kann diese wunderbare Münze wärmstens ans Herz gelegt werden.