Die Goldmünze "Jahr des Drachen" aus den beliebten Lunar Serien



Die Goldmünze "Jahr des Drachen" gehört zur australischen Lunar Serie II, die sich wie die Lunar Serie I auf chinesische Tierkreiszeichen bezieht. Die Serie II war im Jahr 2008 mit dem Jahr der Maus gestartet, es folgten Ochse, Tiger und Hase, 2012 ist das Jahr des Drachen. Hierbei wird der chinesische Solar-Lunar-Kalender angewendet, der eine komplexe Astronomie mit Bezug auf Sonne und Mond zugrunde legt. Die Lunar Serien sind limitiert und äußerst beliebt, sie sind schnell ausverkauft und übrigens mit relativ hohen Aufschlägen versehen.

Jahr des Drachen: Gestaltung und Ausgaben


Die Motive beziehen sich jeweils auf das Tierkreiszeichen, in diesem Fall ist es also ein Drachen, der unter den chinesischen Tierkreiszeichen zu den bekanntesten Motiven gehört. Die Münzen haben eine Feinheit von Four Nine Fine (999,9/1000) und gehören damit zu den feinsten Goldmünzen der Welt. Die Wertseite enthält das Bildnis von Queen Elizabeth II., die Stückelungen reichen von 1/20 oz bis zu 10 kg. Die Ausgaben der beiden Lunar Serien wurden mit dem chinesischen Mondkalender synchronisiert, was hinsichtlich dieser Münzen einen sehr hohen Sammlerwert verspricht, der sich schon aktuell abzeichnet. Während 1-oz-Münzen fast aller anderen Anlagemünzen nahe am Spotpreis für Gold notieren, sind die Lunar Serien deutlich teurer (um mehr als 20 Prozent) und werden im Aufschlag nur noch vom Goldeuro weit übertroffen. Die Münzen der Lunar Serie II, zu der das Jahr des Drachen gehört, weisen gegenüber der Serie I einen etwas größeren Durchmesser und eine leicht geänderte Gestaltung auf. So stehen das Prägejahr und das Feingewicht im Gegensatz zur Serie I nicht mehr auf der Motiv-, sondern auf der Wertseite, was den Tierkreismotiven mehr Platz verschafft. Gerade die Serie II mit dem Jahr des Drachen dürfte daher sehr viele Anhänger finden.

Bezeichnung der Lunar-Serien


Lunar kommt natürlich von "luna" für Mond, es handelt sich aber ausdrücklich um keinen reinen Mondkalender. Vielmehr verwendet der chinesische Lunisolarkalender die Sonne und den Mond gleichermaßen für die Kalenderberechnung. Die 12 Tierzeichen entsprechen nach der chinesischen Astrologie den 12 Erdzweigen für 12 Jahre. Sie entstanden, als Buddha alle Tiere zum Neujahrsfest einlud, aber nur die genannten 12 Tiere der Einladung folgten. Die Sage stammt aus der Han-Dynastie, sie ist zwei Jahrtausende alt.