Goldbarren als Geldanlage



Goldbarren werden ab einem Gramm vertrieben, die Käufer erhalten sie dann eingeschweißt in einem Plastikkärtchen von Kreditkartengröße. Ein Gramm kostet auf diese Weise am 12. Juni 2013 mindesten 36,90 Euro plus Versand, was gegenüber dem Goldpreis pro Feinunze natürlich viel zu teuer ist. Wenn Käufer in Goldbarren investieren, sollten sie stets größere Gewichte bevorzugen, der 1-kg-Barren kostet am selben Tag nur 33.738 Euro.

Goldbarren Preise


Die Preise von Goldbarren sinken zwangsläufig mit deren Gewicht, denn jeder Barren hat einen Ausgabeaufschlag, der prozentual bei den kleinen Gewichten viel mehr zu

Goldbarren Kaufen und Verkaufen
Goldbarren als Geldanlage
Buche schlägt. Der Erwerb und Handel mit Goldbarren ist von der Mehrwertsteuer befreit, Anleger kaufen die Barren aus Gründen der langfristigen Wertsicherung. Allerdings fällt Gold gerade im Preis, weshalb viele Investoren lieber zu den Münzen greifen, die möglicherweise ihren numismatischen Wert besser durchhalten. Goldbarren sind mit einer Prägung ihres Wertes und einer Seriennummer versehen, einige Barren weisen darüber hinaus Motive auf, die freilich nicht sehr vielseitig sind. Der Hersteller ist vermerkt, das Gewicht und die Feinheit. Kleine Goldbarren werden aus Blech gestanzt, Barren ab etwa 250 Gramm gegossen, was ihnen eine etwas ansprechendere Optik verleiht. Der Hersteller Heraeus gibt zudem Kinebar-Goldbarren heraus. Diese schimmern je nach Lichteinfall und enthalten als Sicherheitselement ein Kinegramm. Sämtliche Barren bis 1.000 Gramm bestehen aus Feingold 999/1000, der Standard-Barren des in Banken lagernden Goldes (Good-Delivery-Barren) mit 400 Unzen oder 12,44 Kg weist die Feinheit 995/1000 auf. Die Preise der einzelnen Unternehmen und Händler unterscheiden sich etwas voneinander. Goldbarren können bei Banken und Sparkassen erworben werden, sie sind dort etwas teurer als im Online-Handel, was aber durch die Versandgebühren im Prinzip ausgeglichen wird.

Warum Goldbarren kaufen?


Es wird empfohlen, in jedes Anlageportfolio etwas physisches Edelmetall aufzunehmen. Goldbarren sind hier einer der Klassiker, sie sind gut zu lagern und zu handeln. Wenn eine Hyperinflation drohen würde, wären sie von unschätzbarem Wert. Im Jahr 2013 erlitt der Goldpreis einen drastischen Einbruch, niemand wagt aktuell Prognosen. Wer jedoch etwas Bargeld übrig hat und nicht so recht weiß, was er damit machen soll (solche Menschen soll es geben), könnte Goldbarren erwerben und sie später seinen Enkeln schenken, die sich sehr freuen werden. Sie wissen nicht, wie teuer das Gold damals erworben wurde, der Opa weiß es auch nicht mehr oder ist verstorben. Gold wird schon über so viele Jahrtausende gehandelt, dass es wohl immer wertvoll bleiben wird.